Mit dem Porsche durch Südafrika
ProfiMiet RheinMain am Kap der Guten Hoffnung

Sie haben schon bei der WM 2006 mit ProfiMiet das VIP-Catering betreut. Was genau machen Sie vor Ort?
KONSTANTIN BROVOT: Zunächst einmal haben wir 1,1 Millionen Einzelteile verpackt und mit 48 Seecontainern auf die Reise nach Südafrika verschifft, dann ausgeladen und auf unsere Teams und die 10 Stadien verteilt. Der bisher größte Event war die Eröffnungsfeier mit über 11.000 Gästen aus den VIP-, Medien- Commercial oder Hospitality-Bereichen. Und das steigert sich jetzt sogar noch sukzessive vor allem bei den Halbfinal und Finalspielen.
Gab es besondere Schwierigkeiten die sie bewältigen mussten, oder nationale Eigenheiten auf die Sie und Ihr Team Rücksicht nehmen mussten?
KONSTANTIN BROVOT: Neben dem Stab und den Teams aus Deutschland haben wir auch viele südafrikanische Mitarbeiter, die sich ganz hervorragend in die Teams integriert haben und mit denen die Verständigung auf Englisch hervorragend klappt. Und wenn einmal etwas nicht sofort verstanden wird - übrigens von beiden Seiten - dann erklären wir mit Händen und Füßen. Bisher, toi, toi, toi lief alles Bestens und auch so Kleinigkeiten wie einen Stromausfall am Morgen des Eröffnungsspiels haben wir gut in den Griff bekommen. Schwierigkeiten bereitete uns auch der plötzliche Temperatursturz und wir mussten Vorsorge treffen, damit unsere Wasserleitungen nicht einfrieren. Gerade diese technischen Dinge sind manchmal aufgrund mangelnder Infrastrukturen doch aufwändiger als bei der WM 2006 in Deutschland.
Darf man in den VIP-Bereichen mit der Vuvuzela tröten? Oder haben Sie alle schon Vuvu-Stopper?
KONSTANTIN BROVOT: (lacht) Nein, wir haben noch keine Vuvu-Stopper, auch wenn das Getröte manchmal nervig sein kann. Ich habe in den VIP Bereichen auch schon den ein oder anderen Gast gesehen der ein solches Instrument dabei hatte, aber getrötet hat noch keiner.
Wie sieht denn ein Tag von Ihnen und Ihren Mitstreitern aus?
KONSTANTIN BROVOT: Als Koordinatoren sind wir natürlich auch viel unterwegs zwischen den einzelnen Stadien. Wir haben einen Stab für den Norden und einen für den Süden. Meist beginnt unser Tag gegen 6:00 Uhr und endet fünfzehn Stunden später, aber bei der Euphorie die hier herrscht spüren Sie das gar nicht. Da sind wir mit Haut und Haaren dabei und geben jeden Tag unser Bestes, gleich ob das in Johannesburg, Pretoria, Rustenburg oder Mangaung/Bloemfontein ist.
Wie haben Sie die Spiele der deutschen Nationalmannschaft erlebt?
KONSTANTIN BROVOT: Wir haben die Spiele auf dem Fernseher verfolgt. Natürlich haben wir Fan-Equipment dabei und haben die Siege trotz der vielen anderen Aufgaben gefeiert. Wir haben uns sehr über den dritten Platz des deutschen Teams gefreut.
Vielen Dank für das telefonische Gespräch aus Südafrika.
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